Der 2. August 2026 rückt näher
AI Act Beratung
Der EU AI Act verlangt ab dem 2. August 2026, dass Menschen erkennen können, wann eine KI im Spiel ist. Chatbots, generierte Inhalte, Emotionserkennung. Der Digital Omnibus hat die schweren Hochrisiko-Pflichten auf Dezember 2027 verschoben, die Transparenzpflichten aus Artikel 50 aber nicht. Wir sortieren mit Ihnen, was in Ihrem Haus darunter fällt, und sagen Ihnen, was bis dahin erledigt sein muss.
Verschoben wurde das Schwere, geblieben ist das Machbare
Was jetzt wirklich gilt
Viele Unternehmen haben von der Verschiebung gelesen und das Thema zur Seite gelegt. Das ist der teure Irrtum dieses Sommers. Verschoben wurden die Pflichten für Hochrisiko-Systeme, also etwa KI in der Bewerbervorauswahl oder bei der Kreditvergabe. Sie greifen erst am 2. Dezember 2027, in regulierten Produkten sogar erst 2028.
Artikel 50 dagegen steht. Wer einen Chatbot betreibt, muss ihn kennzeichnen. Wer Texte oder Bilder von einer KI erzeugen lässt und veröffentlicht, muss das offenlegen. Und Artikel 4, die Pflicht zur KI-Kompetenz der Beschäftigten, läuft bereits seit Februar 2025. Verstöße kosten bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Unser Vorgehen
1. Bestand aufnehmen
- Wir gehen mit Ihnen durch, welche KI im Haus tatsächlich läuft. Der Chatbot auf der Website, der Übersetzungsdienst im Vertrieb, das Sprachmodell, das jemand in der Konstruktion nutzt.
- Diese Liste ist erfahrungsgemäß länger als erwartet, weil Abteilungen Werkzeuge einführen, ohne die IT zu fragen.
2. Einordnen
- Jedes System bekommt eine Rolle: Sind Sie Anbieter oder Betreiber? Greift Artikel 50 in drei Wochen oder haben Sie bis Dezember 2027 Zeit?
- Am Ende steht eine Liste mit Pflicht, Frist und Verantwortlichem. Kein Gutachten, sondern etwas, mit dem Sie arbeiten können.
3. Umsetzen und belegen
Den Hinweis am Chatbot bauen wir ein, die Kennzeichnung generierter Inhalte ebenso. Die Schulung Ihrer Beschäftigten dokumentieren wir so, dass sie im Ernstfall auch als Nachweis taugt. Was technisch umzusetzen ist, setzen wir selbst um, denn die Systeme kennen wir.
Warum wir?
Weil wir KI nicht nur bewerten, sondern bauen. Wir betreiben selbst einen KI-Assistenten auf dieser Website, wir setzen RAG-Systeme in Unternehmen auf und wir wissen, wo im ERP die heiklen Daten liegen. Ein Compliance-Papier, das niemand umsetzen kann, hilft Ihnen nicht weiter.
Dazu kommt die Qualifikation: Unser Geschäftsführer Frank Rose ist zertifizierter KI-Spezialist (TÜV®) und Datenschutzbeauftragter (TÜV®) gemäß DSGVO und BDSG, beides geprüft von der TÜV NORD CERT GmbH. Die Fragen nach Rechtsgrundlage, Speicherdauer und Auftragsverarbeitung stellen sich bei KI-Projekten ohnehin. Wir beantworten sie in einem Aufwasch.
Pflicht seit Februar 2025, und trotzdem meist ungeschult
Wir schulen Ihre Leute
Artikel 4 des AI Act verlangt, dass Beschäftigte, die mit KI arbeiten, ausreichende KI-Kompetenz haben. Kein Zertifikat, aber Wissen, das zu Rolle und Risiko passt. Diese Pflicht läuft seit Februar 2025 und wird in fast jedem Unternehmen übersehen, das wir sehen.
Wir schulen im Haus oder online, in Gruppen oder einzeln, und immer an Ihren eigenen Anwendungsfällen. Die Schulung wird protokolliert, mit Datum, Teilnehmern und Inhalten, damit Sie im Ernstfall etwas vorzeigen können.
Schulungen
KI-Grundlagen für Beschäftigte
- Was ein Sprachmodell tut, was es nicht tut und woran man eine erfundene Antwort erkennt. Ohne Fachchinesisch, mit Beispielen aus dem eigenen Haus.
- Damit erfüllen Sie Artikel 4, die Pflicht zur KI-Kompetenz, die seit Februar 2025 gilt. Wir dokumentieren die Schulung so, dass sie als Nachweis taugt.
AI Act für Verantwortliche
- Welche Pflicht trifft wen, welche Frist gilt wann und wo verläuft die Grenze zwischen Anbieter und Betreiber.
- Für Geschäftsführung, IT-Leitung und alle, die über die Einführung von KI entscheiden. Am Ende steht eine Liste mit Pflicht, Frist und Verantwortlichem.
KI im Arbeitsalltag
Der praktische Teil: Wie formuliere ich eine Aufgabe so, dass ein brauchbares Ergebnis herauskommt? Welche Daten darf ich überhaupt eingeben und welche nicht? Wo prüfe ich nach, bevor ich etwas weitergebe? Wir schulen an Ihren eigenen Aufgaben, nicht an erfundenen Beispielen.
FAQ AI Act
Ja. Artikel 50 kennt keine Ausnahme für Kleinunternehmen. Wer einen Chatbot betreibt, muss ihn kennzeichnen, unabhängig von der Mitarbeiterzahl. Erleichterungen gibt es nur bei den Hochrisiko-Pflichten, und dort in begrenztem Umfang.
Das hängt daran, wie viele Systeme im Haus laufen und wie tief wir einsteigen. Der erste Blick, also die Frage, ob Sie überhaupt betroffen sind, kostet Sie nichts. Danach bekommen Sie einen Festpreis, bevor wir anfangen.
Im Haus oder online, in der Gruppe oder einzeln, und immer an Ihren eigenen Anwendungsfällen statt an erfundenen Beispielen. Die Grundlagenschulung für Beschäftigte dauert einen halben Tag, die Schulung für Verantwortliche zum AI Act ebenfalls. Sie bekommen ein Protokoll mit Datum, Teilnehmern und Inhalten, das als Nachweis für Artikel 4 taugt.
Für interne Entwürfe nicht. Sobald ein weitgehend von KI geschriebener Text die Öffentlichkeit informieren soll, greift die Kennzeichnungspflicht, es sei denn, ein Mensch hat ihn redaktionell geprüft und übernimmt die Verantwortung. Genau das sollten Sie dokumentieren können. Und die Schulungspflicht aus Artikel 4 gilt ohnehin.
Nein. Wir ordnen Ihre Systeme technisch ein, setzen die Kennzeichnung um und dokumentieren die Schulung. Wo eine juristische Bewertung nötig wird, arbeiten wir mit Ihrem Anwalt zusammen oder empfehlen einen.
Die Bestandsaufnahme ist in der Regel an einem Tag erledigt. Die Umsetzung der Transparenzpflichten dauert bei den meisten Unternehmen wenige Tage. Wer bis zum 2. August fertig sein will, sollte jetzt anfangen, nicht Ende Juli.
Aus unserem Blog
Die Fristen, die Pflichten und ein Check zum Anklicken: EU AI Act, was am 2. August wirklich gilt und was verschoben wurde.
Sprechen wir darüber
Ein erstes Gespräch klärt in einer halben Stunde, ob Sie betroffen sind und was bis zum 2. August erledigt sein muss. Kostenfrei und unverbindlich.
