Inventur für Sage 100

Zählen Sie weiter,
auch ohne Netz.

Das Gerät holt die Zählliste einmal ab, danach zählt es allein. Kein WLAN im hintersten Regal, kein Funkloch, kein Wiederholen. Erst am Ende geht das Ergebnis zurück.

Sage 100 9.0 Zebra TC21 & verwandte Offline die ganze Zählung Chargen & Seriennummern
Die Codes aus dem Lager: echte QR-Codes zum Ausprobieren

Startseite der App mit dem Inventurmenü Die offenen Zähllisten aus Sage Die Zählmaske mit Lagerplatz, Artikel und Menge Das Gezählte vor der Rückmeldung
Startseite

Der Weg der Ware

Rüsten, zählen, zurückmelden.

Drei Schritte, und nur der erste und der letzte brauchen das Netz. Dazwischen liegt die eigentliche Arbeit, und die läuft auf dem Gerät allein.

01

Rüsten

Lizenzmodul Inventur

Das Gerät holt sich alles, was es zum Zählen braucht: Artikelstamm, Lagerplätze, Mitarbeiter und die Zählliste. Ein Vorgang, ein paar Sekunden, danach ist das Netz frei.

  1. Zählliste wählen, die App zeigt alle, die in Sage offen sind, mit Name, Beleg und Datum.
  2. Laden. Was gerade geholt wird, steht unter dem Wartekringel.
  3. Fertig. Die App meldet, wie viele Positionen, Artikel und Lagerplätze auf dem Gerät liegen.

Keine Zählliste in Sage? Dann vergeben Sie in der freien Artikelaufnahme selbst einen Namen und zählen los. Alles Weitere ist identisch, gut für eine Stichprobe oder ein neu eingerichtetes Regal.

Die offenen Zähllisten aus Sage Das Gerät lädt den Artikelstamm Freie Aufnahme: Name der Zählung vergeben
02

Zählen ohne Netz

Lizenzmodul Inventur

Ab hier braucht das Gerät niemanden mehr. Artikelname, Mengeneinheit, Chargenpflicht und Buchbestand kommen aus dem eigenen Bestand. Genau dort, wo gezählt wird, ist das WLAN nämlich am schlechtesten.

  1. Lagerplatz scannen. Er bleibt stehen, man zählt ein Regal leer, bevor man weitergeht.
  2. Artikel scannen. Name und Buchbestand erscheinen darunter.
  3. Menge eingeben und speichern. Der Artikel wird frei, der Platz bleibt.

Jede Position wird sofort festgehalten. Geht der Akku mitten im Gang leer, steht nach dem Einschalten alles unverändert da, bis zur letzten gespeicherten Zeile.

Zählmaske mit Lagerplatz, Artikel, Buchbestand und Menge
Der Buchbestand steht dabei: als Hinweis, nicht als Vorgabe
03

Zurückmelden

Lizenzmodul Inventur

Zurück im Netz geht die ganze Zählung an den Server. Die App meldet, wie viele Positionen angekommen sind, und fragt erst dann, ob sie das Gerät leeren darf.

  1. Liste durchsehen. Das Neueste steht oben, mit Artikel, Menge, Lagerplatz und Uhrzeit.
  2. Einzelne Zeile verwerfen, wenn Sie sich vertan haben, nach Rückfrage.
  3. Zurückmelden. Danach: löschen oder behalten, Sie entscheiden.

Nichts verschwindet von selbst. Kommt die Rückmeldung nicht durch, bleibt die Zählung auf dem Gerät liegen. Gelöscht wird erst, wenn Sie es sagen.

Das Gezählte vor der Rückmeldung
Erst prüfen, dann melden

Nebenbei

Werkzeuge, die nichts buchen.

Nachsehen und nachdrucken, ohne dass dabei ein Bestand oder ein Beleg verändert wird.

Dieselbe Frage von zwei Seiten

Wer vor einem Regal steht und wissen will, was dort liegen müsste, scannt den Lagerplatz. Wer einen Artikel an einer Stelle findet, wo er nicht hingehört, scannt den Artikel und sieht, wo Sage ihn verbucht hat.

Während einer Zählung sind das die beiden Fragen, die immer wieder aufkommen. Beide Werkzeuge zeigen nur an, sie verändern weder Bestand noch Beleg.

Untermenü der Werkzeuge

Etiketten nachdrucken

Ist ein Lagerplatzetikett abgerissen oder unleserlich, lässt sich der Platz nicht scannen, und die Zählung stockt genau dort. Das Etikett wird deshalb am Gang nachgedruckt, nicht im Büro.

  • Lagerplatz wählen, Stückzahl erfassen, drucken
  • Artikeletiketten ebenso, bei Bedarf mit Charge
  • Der Drucker hängt am AppServer, nicht am Scanner

Einmal je Gerät

Eingerichtet in ein paar Minuten.

Serveradresse, Gerätename, Sage-Kennung: danach arbeitet der Scanner den ganzen Tag ohne weitere Eingaben. Was die Lizenz nicht freigibt, erscheint erst gar nicht im Menü.

Serveradresse, Zugangsdaten und Gerätename
Verbindung und Gerät
Startseite mit den freigegebenen Menüpunkten
Nur, was die Lizenz freigibt
Das Gerät lädt Artikelstamm und Lagerplätze
Einmal rüsten, dann offline

Jeder Scanner bucht unter seiner eigenen Sage-Kennung

Mandant, Benutzer und Passwort liegen im Gerät, das Passwort im verschlüsselten Speicher. In Sage ist damit nachvollziehbar, wer gebucht hat.

Stimmen die Daten nicht, wird die Buchung abgewiesen. Die App weicht nicht heimlich auf ein Sammelkonto aus. Bleiben die Felder leer, bucht der AppServer unter seinem eigenen Dienstkonto.

Lizenz statt Sonderversion

Kundenvariante, freigeschaltete Module und die Zahl der Scanner stehen in der Lizenzdatei des AppServers. Es gibt einen Build für alle.

Nach der Installation läuft eine Testphase von 14 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Die Fußzeile der App zeigt jederzeit, woran man ist.

Im Alltag

Für das Lager gebaut, nicht fürs Büro.

Handschuhe, Hallenlärm, halbleerer Akku, streikender Scanner: die Details, an denen sich im Betrieb entscheidet, ob eine App benutzt wird.

Der Balken sagt alles

Rot, gelb, grün auf der Restmenge, ein Blick genügt, um zu sehen, welche Position noch offen ist.

Alles auch von Hand

Beleg, Artikel und Lagerplatz lassen sich eintippen. Ein defekter Scanner legt die Schicht nicht lahm.

Man hört, ob es gepasst hat

Kurz heißt erkannt, lang und tief heißt daneben, ohne Blick aufs Display. Lautstärke einstellbar.

Der Scan findet die Zeile

In jeder Positionsliste springt der Artikelscan direkt in die richtige Position. Gesucht wird auch in der EAN.

Geprüft wird vorher

Mehr als bestellt, mehr als vorhanden, Ziel gleich Quelle: die App weist das ab, bevor Sie den Karton auspacken.

Sie sehen, was Sage sagt

Weist Sage eine Buchung ab, steht der Grund auf dem Display. Sie erfahren es sofort, nicht erst bei der Nachkontrolle.

Nachvollziehbar, wer gebucht hat

Jeder Scanner bucht unter seiner eigenen Sage-Kennung, das Passwort im verschlüsselten Gerätespeicher.

Jeder Arbeitsplatz sieht nur sein Menü

Was ein Gerät nicht braucht, wird ausgeblendet. Was die Lizenz nicht freigibt, erscheint gar nicht erst.

Technik

Was dahintersteckt.

Voraussetzungen

TC Inventur 2026 ist das Vorderende zu Ihrer Warenwirtschaft, kein eigenes System. Drei Dinge müssen vorhanden sein:

  • Sage 100 als Warenwirtschaft. Alle Buchungen landen dort: Artikel, Lagerplätze, Zähllisten.
  • Third-Party-Lizenz von Sage für Sage 100. Sie erlaubt einer Fremdanwendung den Zugriff auf die Sage-Daten.
  • Terracom AppServer im Firmennetz. Die App spricht nie direkt mit Sage; jede Buchung, jede Abfrage und jeder Etikettendruck läuft über ihn.
App
.NET MAUI auf Android
Ab Android 6.0, getestet auf Zebra TC21 mit Android 11
Barcode über DataWedge, EAN und Artikelnummer
Gegenstelle
TC AppServer 2026, erforderlich
REST über HTTP im Firmennetz
Etikettendruck über Telerik Reporting am Server
Warenwirtschaft
Sage 100, Version 9.0
Third-Party-Lizenz von Sage erforderlich
Belege über die Beleg- und Lagerengine von Sage
Sage-Kennung je Scanner
Lizenzierung
Offline, an den Rechner gebunden
Module, Kundenvariante und Gerätezahl aus der Lizenzdatei
Kundenspezifische Masken erscheinen nur bei passender Variante
14 Tage Testphase mit vollem Funktionsumfang

Weiterlesen

Warum das Zählen kein Netz braucht.

Im Blog steht der längere Text dazu: warum das WLAN genau dort endet, wo gezählt wird, was beim Rüsten auf das Gerät kommt und woran eine Zählung im Betrieb wirklich stockt.

Zum Beitrag Gespräch vereinbaren

Chat